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Bob Marley
Bob Marley, bzw. Robert Nesta Marley, wurde am 6.
Februar 1945 auf Jamaika geboren. Bob Marley war ein populärer
Sänger, Gitarrist und Songschreiber, sowie Mitbegründer und auch ein
bedeutender Vertreter des
Reggae. Bekannt wurde Bob Marley ab Mitte
der 1970er Jahre mit seiner Band The Wailers. Der bekannteste Song von
Bob Marley war „ I Shot The Sheriff“, aber auch „Buffalo Soldier“ und
„Stir It Up“, wie auch „No Woman No Cry“ und „Get Up, Stand Up“. Bob
Marley verbreitete dabei mit seinen Songs die Botschaft der
Rastafari-Bewegung.
Bob
Marley hatte eine dunkle Mutter und einen weißen Vater. Der Vater von
Bob Marley war dabei ein Offizier der Britischen Armee. Als Bob Marley
nämlich geboren wurde, war Jamaika noch Kronkolonie von
Großbritannien. Die Heirat des Vaters mit der Mutter von Bob Marley
sorgte für einen Skandal, welcher zum Ausscheiden des Vaters aus der
britischen Armee führte. Bob Marleys Vater verließ irgendwann die
Familie, Bob Marley lernte auf Wunsch der Mutter den Beruf des
Mechanikers und ging später nach Kingston, wo er auch seine
musikalische Karriere startete. - Bob Marley und sein Freund Neville
O'Reilly Livingston (bekannt später als Bunny Wailer) gründeten 1961
eine Band, die Rudeboys, wobei sie sich 1964 in The Wailing Wailers
umbenannten.
1966
heiratete Bob Marley seine aus Kuba stammende Freundin Rita Anderson.
Ein Jahr später konvertierte
Marley vom Christentum zur
Glaubensrichtung der Rastas, die sich zwar auf die Bibel berufen, aber
einen Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen führen, wobei sie
auf ihre Heimkehr nach Afrika hoffen. Ihr Markenzeichen, gedrehte,
verfilzte Haare, wurde auch das Markenzeichen von Bob Marley. Das
Reggae wurde letztlich durch das Zusammentreffen Marleys mit dem
Musiker und Produzenten Lee Perry geboren.
Auf
die Initiative der sozialdemokratischen People's National Party (PNP)
hin gab Bob Marley im Dezember 1976 auf Jamaika ein Friedenskonzert
mit dem Titel „Smile Jamaica“.
Zuvor
war er Opfer eines Mordanschlages geworden, als Ende November 1976
Unbekannte in Marleys Haus eindrangen und ihn, seine Frau Rita und
Manager Don Taylor durch mehrere Schüsse schwer verletzten. Man
vermutete einen Zusammenhang der Teilnahme Marleys an dem
Friedenskonzert auf Jamaika.
Nach
einer Fußverletzung, die Marley aufgrund seiner Rasta-Ideologie
unbehandelt gelassen hatte im Jahr 1977, verschlechtere sich sein
körperlicher Zustand zunehmend. Schließlich wurde auch noch Hautkrebs
festgestellt, wobei der Tumor im Herbst 1980 bereits Leber und Lunge,
sowie das Gehirn befallen hatte, gab Bob Marley am 23. September 1980
das letzte Konzert seines Lebens, und zwar im Stanley Theater in
Pittsburgh. Letztlich durch eine Chemotherapie in Rottach-Eggern
sollte sein Leben gerettet werden. Unmittelbar nach seiner Rückkehr in
die USA jedoch starb Bob Marley am 11. Mai 1981. Beigesetzt wurde er
auf der Karibikinsel Jamaika, in seiner Heimat. Seinen Nachlass von
immerhin 30 Millionen Dollar verwaltete seine Frau Rita. Zwischen der
Familie, Plattenfirma und Produzenten kam es jedoch bald zu einem
Erbschaftskampf. Das Andenken an Bob Marley jedoch wurde dennoch
aufrecht erhalten und gewürdigt. 2001 erhielt Marley einen Stern auf
dem Hollywood Walk of Fame. Das musikalische Erbe von Bob Marley lebt
weiter, und zwar als unvergänglicher Teil der Musikgeschichte. |