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Gardasee
Der
Gardasee, auf italienisch Lago di Garda, oder aber auch Benaco, ist
der größte See in Italien. Er liegt in den italienischen Regionen
Trentino-Südtirol, sowie im Westen der Lombardai und im Osten von
Venetien. Entstanden ist der Gardasee durch den Etschgletscher in der
letzten Eiszeit. Das nördliche Ufer ist dabei von Bergen gesäumt, die
mehr als 2000 m hoch sind, so zum Beispiel vom Monte Baldo. Eine erste
Besiedlung an seinen Ufern begann vor rund 4000 Jahren. Das Klima am
Gardasee, der ein beliebtes Touristenziel ist, ist sub-mediterran.
Heiße Sommer und kaum Niederschlag bestimmen dabei das Klima. Die
Vegetation rund um den Gardasee wachsen zum Beispiel Zedern, Oleander,
Olivenbäume und Trauerzypressen, aber auch Palmen. An den Hängen, die
sonnendurchflutet sind, gedeihen aber auch Opuntien und Agaven und
Kapersträucher. Berühmt ist der Gardasee aber vor allem wegen seiner
Orangerien. Hier wurden früher Zitronen und Orangen angepflanzt. Diese
zur bewirtschaften lohnt heute kaum noch. Einige werden jedoch noch
heute als touristisches Highlight bewirtschaftet. Wein wird aber nach
wie vor rund um den Gardasee, vor allem in seinem Norden angebaut.
Dazwischen stehen rund um den Gardasee eine Reihe von Hotels,
Pensionen und Ferienwohnungen. Auch Campingplätze finden sich dort.
Der Gardasee ist dabei gerade bei jungen Leuten beliebt.
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