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Indonesien
Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. 1949 wurde Indonesien
von den Niederlanden in die Unabhängigkeit entlassen. In der
indonesischen Hauptstadt Jakarta leben rund 18 Millionen Menschen.
Jakarta liegt dabei auf der Insel Java. Geografisch gesehen liegt
Indonesien nördlich Malaysia, Singapur und den Philippinen und Palau,
sowie östlich von Papua-Neuguinea und Osttimor, südlich von
Australien. Von der Malaiische Halbinsel (West-Malaysia und Singapur)
ist Indonesien durch die Straße von Malakka getrennt. Zu Indonesien
gehören neben den Großen- und den kleinen Sunda-Inseln (außer Osttimor
und dem nördlichen Teil von Borneo), sowie die Molukken und die
Westhälfte von Neuguinea, wodurch Indonesien nicht nur zu Asien
gehört, sondern auch zu Ozeanien. Indonesien hat eine Bevölkerung von
rund 241 Millionen Menschen. Mehr als 25 Prozent der Einwohner von
Indonesien leben dabei in Armut. Es ist jedoch so, dass es starke
regionale Unterschiede gibt. Besonders im Osten Indonesiens ist der
Anteil der Armen sehr hoch. In den Großstädten gibt es ausgedehnte
Slums. Diese sind Zentren der radikalen Islamisten. Indonesien ist
heute ein Präsidialrepublik. Seit 2004 gibt es ein
Zweikammerparlament. Indonesien ist dabei seit den Wahlen 2004 als
demokratischer Staat anerkannt. Handel und Tourismus machten im Jahr
2005 rund 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Mehr als 28
Prozent jedoch die Industrie.
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