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Portmore Jamaika

Zuerst waren es die Spanier, die sich in Jamaika als Herren niederließen, 1655 kamen die Briten. In der Zeit der Kolonialherrschaft der Briten sind dabei viele Städte entstanden, die es auch heute noch gibt. So auch die Inselhauptstadt Kingston, die 1693 gegründet wurde. Als Kingston 1872 auch formell Hauptstadt des Inselstaats wurde, kamen immer mehr Menschen in die Stadt. Sie platzt dabei heute noch regelrecht „aus allen Nähten“. Abhilfe musste geschaffen werden, und zwar musste man versuchen die Menschen raus zu bringen aus der Hauptstadt. Diese Abhilfe wurde in Form der Planstadt Portmore geschaffen.

   

Portmore befindet sich im Süden von Jamaika direkt an der Küste und ist heute die drittgrößte Stadt der Insel. Portmore wird – obwohl inzwischen eigenständig – oftmals weiterhin als Vorstadt der Inselhauptstadt Kingston angesehen, wobei Portmore im Jahr 1997 ihr Stadtrecht erhielt.

Planstadt ist Portmore aus dem Grund dabei, weil in den späten 1960er Jahren systematisch Tausende von Wohnhäusern durch die WIHCON, die West Indies Home Contractors errichtet wurden, und zwar auf dem Gebiet, auf dem bereits schon nach 1655 sich Engländer niederließen und die Gegend besiedelten, wobei jedoch die Stadt bis zum Jahr 1900 nicht richtig gewachsen war.

Erst durch den systematischen Bau der Wohnhäuser durch die WIHCON, die West Indies Home Contractors wurde der Stadt ihr heutiges Aussehen verliehen. Die Nähe von Portmore bot sich dabei an, um der drohenden Überbevölkerung in Jamaikas Hauptstadt Kingston entgegen zu wirken. Seither fahren von Portmore aus viele Arbeiter jeden Morgen über die Causway Bridge in die Hauptstadt.

Die Stadt Portmore wächst und wächst. Im Jahr 2001 wurde ein weiteres großes Bauprojekt in Portmore begonnen. Das Greater Portmore ist dabei ein Bauprojekt, welches das Bauprojekt  

aus den 1960er Jahren ergänzen sollte, und zwar um weitere 16.000 Wohnhäuser.

Portmore hat dabei auch sehr viele kulturelle Angebote. So gibt es in Portmore zum Beispiel die einzige Pferderennbahn auf Jamaika. Die Portmore-Mall ist dabei typisch für die Warenhäuser, die es ansonsten noch auf Jamaika gibt. Die Portmore-Mall ist dabei riesengroß.

Zusammen mit Kingston bildet Portmore das kulturelle Zentrum der Insel.