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Malediven

Der Inselstaat der Malediven liegt im Indischen Ozean, und zwar an der Südspitze Indiens, und südwestlich von Sri Lanka. Insgesamt bestehen die Malediven aus 1.190 Inseln. Davon sind allerdings nur 220 Inseln bewohnt. 87 davon wiederum werden als Touristenziel genutzt. Von den knapp 300.000 Menschen, die auf den Malediven leben, leben alleine rund 104.000 in der Inselhaupt Malé. Auf den Malediven herrscht das ganze Jahr über ein konstant heißes tropisches Klima. Selbst in der Nacht wird es auf den Inseln nicht kälter als 25 Grad. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten November bis April. Die Monate Juni und Juli sind weniger für einen Aufenthalt auf den Malediven geeignet, weil dort dann Regenzeit ist und es sehr viel Wind und intensive Niederschläge gibt. Die Erstbesiedlung der Malediven fand wohl um das 5. Jahrhundert v. Chr. statt. So ganz sind sich die Historiker darüber aber nicht einig. Es gibt verschiedene Theorien hierzu. Geschichtlich fest steht jedoch, dass im Jahr 1558 die Portugiesen kamen und sich einige Jahre lang einen regelrechten Guerillakrieg mit den Einheimischen lieferten, bis sie 1573 wieder vertrieben wurden. Erst die Niederlande schafften es im 17. Jahrhundert das maledivische Sultanat zu unterwerfen. 1796 jedoch gerieten die Malediven dann unter den Einfluss der britischen Krone, wobei der Inselstaat bis einschließlich 1965 britisches Protektorat war.