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Namibia

Die Republik Namibia liegt im südlichen Afrika, und zwar zwischen Sambia, Angola, Botsuana und Südafrika. Der Name des Landes leitet sich ab von der Name der Namib-Wüste, welche den gesamten Küstenraum am Atlantischen Ozean beherrscht. Namibia, das ehemalige Deutsch-Südwestafrika, dass in Folge des 1. Weltkrieges vom Völkerbnd als Mandatsgebiet der Südafrikanischen Union zwecks Verwaltung übergeben wurde, ist formell erst seit 21. März 1990 ein unabhängiger demokratischer Staat. Dieses Datum ist in Namibia auch Nationalfeiertag. Die Amtssprache ist seither Englisch. In Namibia werden jedoch meistens die eigenen Sprachen Afrikaans gesprochen, vielfach auch noch Deutsch. Im afrikanischen Vergleich zählt Namibia zu den reicheren Ländern Afrikas, wobei das Land gerade einmal knapp 2 Millionen Einwohner hat. Die Wirtschaft des Landes ist aber dennoch von einer sehr hohen Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Das monatliche Pro-Kopf-Einkommen liegt in Namibia darüber hinaus bei gerade einmal 120 Euro. In Namibia stammen die meisten Einnahmen aus der Landwirtschaft. Rund die Hälfte der Einwohner Namibias sind dabei in diesem Wirtschaftssektor beschäftigt. Die Industrie ist in Namibia nur schwach ausgeprägt. Zahlreiche Konsumgüter und Maschinen müssen erst eingeführt werden. Neben der Viehzucht und der Gewinnung von Rohstoffen spielt der Tourismus eine immer wichtiger werdende Rolle, insbesondere empfinden es Deutsche als sehr angenehm, weil „man spricht eben zum Teil Deutsch“ in Namibia.